Miseria

Satans empire of the eternal flame

 

Da kommt man doch ins grübeln. Freund Jupp kriegt Promozeug, und sobald es nicht ins extreme Gore/Grindlager geht,
 hat er sich schwer, was darüber zu schreiben. Naja, vielleicht hat er auch bloß einen schlechten Tag erwischt?!
 Jedenfalls wird mir nun die Ehre zuteil, meinen Senf zu dieser Veröffentlichung zu schreiben. Und um es gleich vorweg
zu nehmen, die Leutchen von Miseria ziehen sich wirklich gut aus der Affäre, wobei man besonders in Punkto 
musikalischer Abwechslung ne' ganze Menge zu bieten hat. Ihre Mucke in eine bestimmte Sparte zu packen, fällt hierbei
nicht leicht. Zu vielfältig präsentiert man sich bei der musikalischen Darbietung. Zwar liegt mit Sicherheit das 
Hauptaugenmerk im Bereich des Black Metal, aber die starken Einflüsse aus dem Death Metal, teilweise fast 
Grindcorebereich, sind unverkennbar und stellen sich sogar teilweise in den Vordergrund. Ein wichtiger Bestandteil, 
um die verschiedensten Einflüsse miteinander zu verbinden, ist ohne Zweifel der vielfältigste Einsatz der Gitarre. Hierbei 
reicht das Spektrum von extrem schnellen, sägenden Riffs über eher schleppende Passagen bis hin zu überaus ruhigen 
melodiösen Gitarreneinlagen. Obwohl diese noch etwas holprig klingen, zeugen sie doch von einem hohen Maß an 
Eigenkreativität und Spielfreude. Genauso variabel gehts im Gesangsbereich zu, wobei, wenn mich meine Ohren nicht 
täuschen, sogar zweistimmig zu Werke gegangen wird. Sollte es

 sich bei dieser Promo um das Debüt der Leutchen 
handeln, kann man Ihnen getrost auf die Schulter klopfen - wirklich gelungen, weiter so. Sollte man jetzt schon mal 
die Augen und Ohren offen halten, wann uns die Jungs mit ihrem offiziellen Album beglücken.

 

Aus FATAL UNDERGROUND

Danke Jungs